Unzählige Krankheiten werden mittlerweile auf den Mangel an lebenswichtigen 
Mineralstoffen zurückgeführt. Da der Körper bestimmte Mineralstoffe nicht selbst 
produzieren kann, müssen diese über die Nahrung in den Körper gelangen. Genauso 
schädlich ist eine zu hohe Menge an Mineralstoffen im Körper, da dann das Risiko 
einer Vergiftung besteht.


Wichtig ist, dass die mineralstoffhaltige Nahrung von guter Qualität ist, da nur so der Körper in der Lage ist, die Stoffe in ausreichender Menge zu verwerten.

Mineralstoffe 2.4.1 Magnesium
Wenn man sportlich aktiv ist, braucht der Körper Magnesium. Magnesium ist vor allem in der Erholungsphase nach einer erhöhten Muskelbeanspruchung wichtig. Es dient zur Entspannung der Muskulatur und macht bestimmte Regenerationsprozesse möglich.

Nicht nur sportlich Aktive benötigen vermehrt Magnesium, sondern auch Menschen, die sogenanntem Dauerstress ausgesetzt sind. Durch einen andauernden Magnesiummangel sind schwerwiegende Krankheiten die Folge. Vor allem das Herz ist dann betroffen.

Einen Mangel kann man aber auch schon früher erkennen, da es zu Schlafstörungen oder einem Tinnitus kommen kann. Auch Muskelverspannungen, also Krämpfe oder Kopfschmerzen, sind eine häufige Folge. Zu wenig Magnesium im Körper führt zu Wassereinlagerungen. Schwitzen wiederum bewirkt eine Ausscheidung von Magnesium.

Die benötigte Menge an Magnesium liegt bei ca. 400 Milligramm pro Tag. Bei einem Sporttreibenden liegt die nötige Menge bei ca. 600 Milligramm. Bei Magnesium ist es sehr schwer, die benötigte Menge auf natürlichem Weg aufzunehmen. Zwar gibt es einige Nahrungsmittel, die Magnesium enthalten, man müsste jedoch ganz schön zulangen, um den Tagesbedarf zu decken.

Sonnenblumenkerne und Amaranth beinhalten am meisten natürliches Magnesium; um sich jedoch vor Beschwerden zu schützen, sollte man auf geeignete Nahrungsergänzung zurückgreifen.

Mineralstoffe 2.4.2 Kieselsäure
Was der Mensch aus der Kieselsäure gewinnen kann, ist Silicium. Dieses ist wichtig, um das Bindegewebe zu stabilisieren. Nicht wenig Beschwerden im Alltag (z.B. Haarausfall, brüchige Nägel usw.), aber auch im Ausdauersport (z.B. Knorpelglatze), sind auf Siliciummangel zurückzuführen.

Nun stellt sich die Frage, wie man am besten an kieselsäurehaltige Nahrung gelangt, beziehungsweise was man essen muss, um dem Körper mehr Silicium zur Verfügung stellen zu können.

Ackerschachtelhalm in Form von Tee oder noch besser in Form eines auf Wasser basierenden Konzentrats, welches eine natürliche Basis hat, ist hier eine geeignete Antwort.

Der Körper ist in der Lage, fast 100% zu resorbieren, was aber nur bei genanntem Konzentrat möglich ist. Bei Präparaten auf anderer Basis ist die maximale Aufnahme bei ca. 50%.

Ein weiterer Nachteil ist, dass diese meist nicht natürlich sind und chemisch hergestellt wurden. Um einen akzeptablen Erfolg bei Beschwerden zu erzielen, muss man eine mehrwöchige Behandlung durchführen.

Im Alter sind entsprechende Beschwerden meist irreparabel, in diesem Fall schafft nur eine andauernde Einnahme Abhilfe. Die Wirkung von Kieselsäure ist im Alltäglichen hauptsächlich für den Bereich der Haar- und Nagelkräftigung bekannt. Eine positive Wirkung besteht auch auf die Wundheilung und auf das Bindegewebe.

Mineralstoffe 2.4.3 Capsaicin
Mit dem Begriff „Capsaicin“ und vor allem mit dessen Definition tritt so manche Schwierigkeit auf. Wenn dann von dem scharf schmeckenden Stoff in Chili und Paprikapulver die Rede ist, wird deutlich, um was es geht. Dieser Stoff ist zwar eigentlich geschmacksneutral, kann aber dennoch ein „Riesenspektakel“ im Mund anrichten. Das liegt daran, dass das Capsaicin die Nervenenden der wärmeempfindlichen Nerven reizt und so jenes Gefühl auslöst.

Die nun interessante Wirkung ist die Desensibilisierung, was bedeutet, dass die Nerven sich mit der Zeit an die Schärfe gewöhnen und somit immer weniger stark reagieren. Isst man also scharfe Nahrung und hat man gleichzeitig Schmerzen im Verdauungstrakt, so wird hier eine Linderung eintreten.

Es tritt nicht nur eine Linderung ein, sondern auch eine Anregung des Verdauungstraktes. Weitere positive Eigenschaften bestehen darin, dass Capsaicin dem Stoffwechsel Beine macht und den Kreislauf belebt. Auch das Gewicht wird positiv beeinflusst, denn das Capsaicin vernichtet regelrecht entstehende Fettzellen. Hierbei werden die Mitochondrien der Vorläuferzellen geschädigt, was deren Energiemaschinerie lahmlegt.
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