Um den Körper ausreichend und effizient mit Nahrung zu versorgen, sollte man zu den
drei allgemeinen Hauptmahlzeiten gründlich essen. Dies bedeutet, nicht so viel wie
nur irgend möglich, sondern genügend von dem, was unser Körper verwerten kann. Genauso
sollte man darauf achten, dass zur geeigneten Zeit das entsprechend Optimale gegessen
wird. Sich morgens ein Steak in die Pfanne zu hauen wäre also weniger sinnvoll.
3.1.1 Frühstück
Während des Schlafs greift der Körper auf die Nahrungsdepots (Kohlenhydrat- und
Eiweißspeicher) zurück. Es gilt also, diese am Morgen wieder aufzufüllen und auch
gleichzeitig eine Reserve für den Start in den Tag anzulegen. Man kann sagen, dass
das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist, da hier eine Tagesgrundlage
hergestellt wird. Isst man morgens nicht oder nur schnell etwas, um den ersten
Hunger zu stillen, sind Hungerattacken vorprogrammiert, die dann meist Stress
auslösen und die Laune vermiesen. Für einen Sportler betrachtet hat dies noch einen
weiteren negativen Effekt, da es, wie im Kapitel „Magnesium“ schon angesprochen,
durch Stress zum Verlust dieses Stoffes kommt, was sich ein körperlich Aktiver erst
recht nicht leisten kann.
3.1.2 Mittagessen
Mittags kann erneut gut gegessen werden, wobei aber auch wieder gilt, dass nicht die
Menge, sondern die gesunden Inhaltsstoffe von Bedeutung sind. Im weiteren Tagesverlauf
muss nun die längste Zeitspanne durchgehalten werden. Hat man sich beim Essen Zeit
gelassen und sich rein aufs Essen konzentriert und nicht nebenher Zeitung gelesen,
Fernsehen geschaut oder sogar während des Laufens von zum Beispiel der Kantine und
dem Arbeitsplatz die Nahrung zu sich genommen, dann hat man gute Chancen, ohne
quälenden Hunger den Tag zu genießen.
3.1.3 Abendessen
Abends ist es nicht mehr von so großer Bedeutung, Energie zur Verfügung stehen zu
haben, da diese meist nicht mehr benötigt wird. Abends beginnt dann auch langsam die
Vorbereitungsphase auf den Schlaf, wer hier noch viel und schwer isst, belastet seinen
Körper und provoziert eventuell Schlafstörungen.