Das Licht

Das Licht im Aquarium stellt einen sehr wichtigen Faktor zu einem funktionierenden Ökosystem dar, weil es die Photosynthese der Pflanzen möglich macht. Von außen eindringendes Licht eignet sich allerdings nur bedingt als Aquarienlicht, denn es ist nicht beliebig regulierbar, also könnte es an heißen Tagen zu einer starken Temperaturzunahme des Wassers kommen, umgekehrt in den Wintermonaten. Zuviel Licht produziert viele Algen. Tageslicht wäre nur im jeweiligen Verbreitungsgebiet der Beckenbewohner geeignetes Aquarienlicht. Weil dies höchst selten der Fall ist, weicht man auf Leuchtstoffröhren aus: Licht besteht aus Wellen. In der Natur ist diese Wellenlänge von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich. Aus diesem Grund gibt es genau angepasste Leuchtstoffröhren für die jeweiligen Fischarten und Pflanzen.

Die Heizung

Fische können nur dann optimale im Wasser leben, wenn eine konstante Beckenwärme gewährleistet wird. Der Grad der Beheizung ist immer abhängig von der Umgebungstemperatur. In der Aquaristik haben sich 2 Heizungstypen bewährt.

Die Stabheizung

Zur Einstellung der erforderlichen Wärme gibt es heutzutage Thermostatheizer, welche die Temperatur auf dem idealen Niveau halten. Solche Geräte sind als Heizstäbe aus Glas verfügbar, die direkt ins Wasser eingesetzt werden. Die Heizspirale gibt die Wärme an die Außenhülle ab, welche diese wiederum an das Wasser weiterleitet. Heizstäbe lassen sich sehr einfach bedienen, bieten allerdings auch nur eine begrenzte Wärmeverteilung. Ältere Modelle stellen manchmal Gefährdungen dar, weil sie nicht so gut isoliert sind, so dass es zu Stromabgabe in das Aquarium kommen könnte.

Die Bodenheizung

Bodenheizungen gibt es allgemein gesehen in zwei Ausführungen: Die erste besteht aus Metallstäben, ähnlich einem Tauchsieder, die in den Bodengrund eingegraben werden müssen. Die andere Variante besteht aus einer sehr flachen Kunststoffmatte mit integrierter Heizspirale und wird von außen unter das Aquarium geschoben. Diese Systeme haben einen großen Vorteil: Das Wasser wird stetig vom Boden aus erwärmt, so dass es zu einer gleichmäßigen Verteilung in allen Wasserschichten im gesamten Becken kommt. Damit verbunden gibt es eine "Wärmebewegung" auch im Bodengrund, so dass dieser viel langsamer morastig und faulig wird. Bei der zweiten Lösung kommen keine leitenden Teile unmittelbar mit dem Wasser in Kontakt, so dass das Risiko eines Stromschlages sehr unwahrscheinlich wird. Der große Nachteil besteht darin, dass der Aufwand zum Einbau einer Bodenheizung natürlich größer ist als bei einer Stabheizung. Außerdem sind Bodenheizungen viel teurer.

Die Filterung

In der Natur befindet sich das Wasser in einem stetigen Kreislauf, wodurch sein Sauerstoffgehalt ständig gewährleistet wird. Außerdem werden Giftstoffe abgebaut. Alle diese lebenswichtigen Vorgänge müssen im Aquarium nachsimuliert werden, was technisches Zubehör, vor allem Filter voraussetzt. Dieses Gerät stellt demnach das wohl wichtigste Zubehör dar, weil es auch für die Wasserumwälzung und Reinigung, und für ausreichend Sauerstoff sorgt. Die Auswahl eines Filters ist abhängig von der Größe eines Aquariums. Es gibt zwei Filtertypen: Innenfilter und Außenfilter. Der Filter besteht aus einer Pumpeinheit, welche das Wasser durch den Filterkasten leitet. Im Innenraum des Gerätes gibt es eine Filterhöhle. Bei einem Ausenfilter beginnt man mit einer Grobfilterung und geht von grober bis zu ganz feiner Filterwolle über. Bei einem Innenfilter ist einfach nur ein grober Schwamm in der Filterhöhle. Beim Ausströmen des gefilterten Wassers wird Luft angesaugt. Die Luft reichert das Wasser mit Sauerstoff an. Der gesamte Vorgang wird als Wasserumwälzung bezeichnet. Diesem Prinzip folgen alle Filtersysteme. Innenfilter werden einfach in einer Ecke des Aquariums befestigt, allerdings besitzen sie eine wesentlich kleinere Filterhöhle und müssen öfter gereinigt werden, außerdem lassen sie das Becken künstlicher erscheinen. Dafür sind sie wesentlich günstiger als die teureren Außenfilter. Diese dagegen werden außerhalb des Aquariums aufgebaut und mit Schläuchen mit dem Wasser verbunden.
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