Bodengrund

Der Bodengrund bietet Pflanzen Halt und Fläche für schadstoffabbauende Bakterien. Er ist aber auch für manche Fischarten wichtig, die den Boden nach Futter untersuchen. Deshalb sollte der Bodengrund nie scharfkantig sein. Deshalb werden rundkörnige Kiese verwendet. In der Aquaristik hat sich bewährt, das Becken zuerst mit einer Schicht grobkörnigem Kies und danach mit einer stärkeren Schicht eines feinen Kieses oder Sand für Fische die grundeln einzurichten. Am besten eignet sich der spezielle Aquarienkies aus dem Fachgeschäft. Dieser lässt sich nämlich am leichtesten reinigen. Um das Becken tiefer erscheinen zu lassen, kann man den Kies nach hinten in Terassenform aufbauen, am besten mit Hilfe von flachen Steinen.

Ungeeigneter Bodengrund

Für ein Aquarium ungeeignet ist als Bodengrund Erde, denn sie läßt das Wasser trüb erscheinen. Auch kalkhaltiges Gestein, Korallen, Meersand und Muscheln sind ungeeignet denn der Kalk schadet den Fischen. Ob etwas kalkhaltig ist kann man mit Essig testen. Ein paar Tropfen drauf gegeben, wenn es dann schäumt ist es kalkhaltig.

Wassertemperatur

Die meisten Fische Leben in einer Wassertemperatur von 19 bis 26 Grad. Es gibt aber auch Ausnahmefische die bei einer Temperatur darüber oder darunter im Wasser Leben. Es ist bewiesen, dass zu geringe Temperaturen den Fischen mehr schaden, als zu hohe. Zu hohe Temperaturen beeinflussen jedoch die Lebensdauer, die Fruchtbarkeit der Fische und die Farbenpracht vieler Arten positiv.

PH - Wert

Der Ph - Wert ist die Wassersäure. Wenn der Wert über 7 liegt ist das Wasser alkalisch, wenn der Wert darunter liegt ist es sauer. Fische leben in einem Wert von 7 das ist der neutrale Bereich. Diesen Wert kann man mit elektrischen Geräten des Fachhandel messen. Als zweite Möglichkeit der Ph - Wertbestimmung kommen chemische Reagenzien zur Anwendung. Mit Säuren und Laugen kann dieser Wert beeinflußt werden.

GH - Wert

Ob das Wasser hart ist oder nicht, hängt vom Gehalt an Magnesium- und Kalziumsalzen ab, sowie der Konzentration von Sulfaten. Die Wasserhärte ist wichtig für Pflanzen und Fische. Zwar lassen sich viele Fische in hartem Wasser pflegen, jedoch für die Zucht von Fischen ist weiches Wasser zu empfehlen, weil sulfatreiches Wasser für die Eier nicht gut ist. Auch Pflanzen wachsen besser in weichem Wasser, denn es ist mehr Kohlendioxid für die Photosynthese vorhanden. Leitungswasser ist chlorhaltiges Wasser und für die Haltung von Fischen nicht geeignet. Im Zoofachhandel findet man zahlreiche Mittel um das Wasser zu beleben und gleichzeitig die Wasserhärte zu beeinflussen.
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